Home sweet home: 3 nachhaltige Alternativen für dein Zuhause

Vor allem zurzeit verbringen wir am meisten Zeit zu Hause. Aber auch sonst sind unsere eigenen vier Wände der Ort, an dem wir als Erstes und am Schnellsten etwas verändern können.

Hier kann jede und jeder von uns beginnen ein bisschen nachhaltiger zu sein.



Der Kaffee am Morgen


Für viele ist der erste Kaffee am Morgen das notwendige Elixier um zu funktionieren. Auch ich lege viel Wert auf diesen Schritt meiner Morgenroutine um meinen Tag gut zu starten.

Weiterverbreitet sind verschiedene Kapselmaschinen, mit denen der Kaffee schnell und gut zubereitet ist. Doch durch diese Kapseln, die meist aus Aluminium bestehen, entstehen natürlich Müll und wenn sie nicht entsprechend recycelt werden kann das zum Problem werden. Bei entsprechender Entsorgung ist eine Wiederverwendung oft möglich, aber hier gibt es auf jeden Fall umweltfreundlichere Alternativen.


Wer nicht auf die Kapselmaschine verzichten will, sollte sich überlegen auf kompostierbare Kapseln umzusteigen. Diese sind laut den verschiedenen Hersteller meist vollständig biologisch abbaubar. Die noch bessere Möglichkeit wären auch wiederbefüllbare Kapseln, falls diese mit eurer Maschine kompatibel sind.


Ich habe mich für etwas anderes entschieden - meinen Kaffee bereite ich mit einem Espressokocher von Bialetti zu. Hier wird, bis auf den Kaffeesatz, überhaupt kein Müll produziert. Dieser ist ganz einfach im Hausmüll bzw. Biomüll zu entsorgen.

Vielleicht wirst du dir jetzt denken, dass das zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Und ja, es dauert vielleicht etwas länger als der eine Handgriff mit der Kapselmaschine. Aber vielleicht kann man diese Minuten auch als Punkt in die Routine am Morgen einbauen. Und mit etwas Übungen dauert auch der Bialetti-Kaffee nicht lange.

Vor allem sind Espressokocher im Vergleich zu herkömmlichen Kaffeemaschinen viel günstiger und bei richtiger Pflege kann man sie jahrelang nutzen.


Denn wenn man darüber nachdenkt, dass die Herstellung von Aluminium sehr aufwendig ist und große Mengen an Wasser und Energie benötigt, ist der Umstieg auf eine andere Kaffeemaschine eine Überlegung wert.


Sauber = Nachhaltig?


Tatsächlich kann man auch bei der Waschmaschine einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wäsche, die nicht unbedingt hohe Temperaturen braucht (wie zum Beispiel Putztücher) können mit gutem Gewissen bei lediglich 30° gewaschen werden. Die Flecken verschwinden dadurch in den meisten Fällen nicht schlechter und durch die niedrigere Temperatur wird nicht so viel Energie benötigt.


Außerdem kann man statt zum Flüssig- zum Pulverwaschmittel greifen, da die flüssigen Waschmittel die Klärwerke am meisten belasten bzw. am meisten Arbeit verursachen.

Die richtige Dosierung des Waschmittels kann auch zu einer umweltbewussteren Wäsche beitragen, weniger Zusatzstoffe kommen ins Wasser und die Kosten sinken meist auch - das Waschergebnis wird durch mehr Waschmittel nicht besser. Abhängig ist die Dosierung von der Verschmutzung der Wäsche und dem Härtegrad des Wassers. Den kannst du beim Wasserwerk der Stadt anfragen. Auch die Herstellerangaben zur Menge des Waschmittels kann etwas Aufklärung geben.


Zurzeit benutze ich noch herkömmliche Putzmittel, aber ich werde bei der nächsten Gelegenheit die nachhaltigen Alternativen von Everdrop kaufen. Diese werde ich ausgiebig und wenn du Interesse daran hast, teile ich meine Erfahrungen gerne.

Wenn du dich über diese Produkte jetzt schon informieren willst, hier kommst du zur Website von Everdrop.


Shower Power


Zwischen 5 und 10 Tonnen Plastik gelangen pro Jahr ins Meer - und wir Menschen nehmen wöchentlich ca. 5 Gramm Mikroplastik auf, so viel wie eine Kreditkarte.

Verschiedene Duschgele und diverse Shampoos für jede Haarstruktur. In vielen Duschen findet man mehrere Plastikflaschen voller duftender Produkte. Obwohl sicher die meisten von uns wissen, dass wir dadurch Mikroplastik in das Grundwasser als auch in unseren Körper befördern, suchen wenige nach Alternativen.


Mein Duschgel habe ich schon vor längerer Zeit gegen Duschseifen ausgetauscht. Meine kaufe ich immer in Wien am Naschmarkt, aber es gibt zahlreiche Bio-Läden die solche Seifen anbieten. Ohne Duftstoffe oder andere Zusätze sind diese Produkte auch meist viel verträglicher für die Haut.

Was schnell auffällt, die Seifen schäumen nicht so gut. Das mag zwar vielleicht anfangs etwas störend sein, aber wenn man bedenkt, dass Kunststoffe in Kosmetik das Produkt zum schäumen und glänzen bringen, sieht man darüber schnell hinweg.


Und auch für Haarshampoos gibt es schon zahlreiche Alternativen. Viele Marken bieten schon feste Shampoos an - oftmals auch in einer recycelbaren Verpackung. Mein bisheriger Favorit ist von Nature Box (mit Kokosöl) und das bekommst du in fast jedem Drogeriegeschäft.

Das Shampoo schäumt wahnsinnig gut und ist zusätzlich vegan, frei von Duftstoffen und Silikonen.


Meine Seifen bewahre ich in der Dusche in einer kleinen Seifenablage auf. So können sie nach dem Duschen gut trocknen und halten länger.


Ich will damit nicht sagen, dass du sofort dein ganzes Leben ändern musst. Auch ich bin nicht zu 100% nachhaltig in meinem alltäglichen Leben - diese Vorstellung ist auch oft utopisch. Aber wenn wir weiterhin ein schönes Leben auf diesem Planeten führen wollen, sollten wir alle unsere Sichtweise zu gewissen Dingen ändern. Denn wir haben nur diese eine Erde, kein Backup.

Schau dir Alternativen an und such dir die aus, die am besten zu deinem Lebensstil passen. Denn jeder Schritt, so klein er auch wirken mag, bringt etwas und ist es wert gegangen zu werden.



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